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Stillstand ist Rückschritt - Tischler-Innung Gütersloh setzt auf Digitalisierung



(Foto: dialogisch GmbH, Sandra Rogge) Frank Grimm (Mitte, links), Obermeister der Tischler-Innung Gütersloh, verabschiedet auf Innungsversammlung Vorgänger Jürgen Soetebier (Mitte rechts)

12.11.2021

Fast zwei Jahre lag die letzte Versammlung der Tischler-Innung Gütersloh in Präsenz zurück. Am Anfang der Woche war es wieder so weit. Mitglieder und Vorstand der Innung versammelten sich im Tischlerbildungszentrum in Rheda-Wiedenbrück. Für Frank Grimm, der im Dezember 2020 auf digitalem Weg zum neuen Obermeister gewählt wurde, war es die erste Gelegenheit sich persönlich vorzustellen und seinen Vorgänger Jürgen Soetebier gebührend zu verabschieden.


Im Namen der Tischler-Innung Gütersloh bedankte er sich für über 15 Jahre, in denen Soetebier das Amt als Obermeister hingebungsvoll ausgeübt hat. Darüber hinaus war er im Vorstand der Kreishandwerkerschaft und im Verband aktiv. Die Innung würdigte seinen Einsatz, indem er Anfang des Jahres zum Ehrenobermeister gewählt wurde.


Für seine Amtszeit hat sich Grimm vorgenommen gemeinsam mit dem Vorstandsteam seinen Slogan „Unser Beruf ist Jahrhunderte alt und bleibt dennoch jung“ stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Er möchte junge Menschen auf den Beruf des Tischlers aufmerksam machen, Interesse wecken und Begeisterung transportieren.

Um die Sichtbarkeit in der jungen Zielgruppe zu erhöhen und sich mit  Azubis, Betrieben, anderen Innungen und allen Interessierten zu vernetzen, präsentiert sich die Innung seit Anfang des Jahres in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram. Auf den Profilen berichten sie aktuell aus dem Tischlerbildungszentrum, gewähren einen Einblick in den Beruf und geben Tipps und Info rund um das Thema Beruf und Ausbildung an die Hand.


Die Teilnehmer erhielten im Rahmen eines Rundganges durch die Räumlichkeiten einen Einblick in die Entwicklungen und den technischen Fortschritt des Tischlerbildungszentrums. Dabei spielte im letzten Jahr das Thema Digitalisierung eine zentrale Rolle und auch der Haushaltsplan für 2022 sieht Investitionen in diesem Bereich vor. Grimm ist sich sicher, dass das eigene, gut ausgerüstete Bildungszentrum unweigerlich dazu beitrage, dass die jungen Menschen überdurchschnittlich gut auf die Gesellenprüfung vorbereitet werden. Die besten Auszubildenden kämen aus dem Kreis Gütersloh, wie der Leistungswettbewerb und „Die gute Form“ Jahr für Jahr bestätigen. Er betont: „Stillstand ist Rückschritt. Wir möchten mit dem Zahn der Zeit gehen und uns modern und zukunftsorientiert positionieren.“