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Coronaschutzverordnung NRW, Stand 19.10.2021 sowie Corona-Neustart...



30.10.2021

Das Gesundheitsministerium NRW hat die Coronaschutzverordnung in kleinen Teilen überarbeitet. Sie finden Sie hier mit den gelb markierten neuen Passagen. Neu ist,


Sie finden Sie hier mit den gelb markierten neuen Passagen. Neu ist,

  • dass die Pflicht zum Tragen einer OP-Maske bei der Berufsausübung in Innenräumen, Fahrzeugen und ähnlichem entfällt, wenn ausschließlich Geimpfte und Genesene zusammentreffen. Selbst der Mindestabstand von 1,5 m darf dann unterschritten werden. Die Maskenpflicht bei der Berufsausübung entfällt auch, wenn an festen Arbeitsplätzen oder in Teams Beschäftigte unter der 3G-Regel zusammenkommen.  Kommen Ungeimpfte oder nicht getestete Beschäftigte hinzu, gilt Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von mind. 1,5 m untereinander nicht eingehalten werden kann.
  • dass auf die Maske verzichtet werden kann bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen im Rahmen einer Dienstleistungserbringung oder in Handelsgeschäften, wenn alle beteiligten Personen immunisiert oder getestet sind und einen Abstand von 1,5 Metern einhalten. So ist ein Kundengespräch ohne Maske möglich z.B. im Autohaus.


Corona-Neustart: 30 Millionen Euro für beruflichen Wiedereinstieg NRW

Die Landesregierung stellt 30 Millionen Euro für Langzeitarbeitslose und Betriebe bereit als Reaktion auf die Folgen der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt. Inhalt sind vier Förderprogramme, mit denen Arbeitgeber und Langzeitarbeitslose gezielt unterstützt werden.

  • Die Aktion „10.000 Perspektiven“ setzt mittels einer Einarbeitungspauschale in Höhe von 1.500 Euro pro neu eingestellter Person einen Anreiz, auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Menschen mit schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt einzustellen. Mit der Einarbeitungspauschale wird bei Neueinstellung eines langzeitarbeitslosen Menschen die besonders zeitaufwändige Einarbeitung unter den besonderen Herausforderungen der Pandemie gefördert.
  •  „100 Ideen gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ werden im Rahmen des Ideenwettbewerbs zur Schaffung neuer Beschäftigungschancen gesucht. Ziel ist die Förderung und Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, durch die langzeitarbeitslose Menschen eine dauerhafte Beschäftigung aufnehmen können. Die Geschäftsfelder sollen einen Bezug zur Digitalisierung oder zum Klimaschutz aufweisen. Bereits zur Antragstellung muss mindestens ein Arbeitsplatz für einen langzeitarbeitslosen Menschen geschaffen werden. Mit bis zu 50.000 Euro je Projekt werden in einer ersten Phase 50 solcher unternehmerischen Vorhaben gefördert. Weitere 50 Projekte werden folgen.
  • Die „aufsuchende Stabilisierungsberatung“ als neues landesweites Angebot unterstützt ehemalige Arbeitslose und ihre neuen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei der Integration in den Betrieb und bei innerbetrieblichen und persönlichen Herausforderungen. Einer erneuten Arbeitslosigkeit wird durch die Beratung gezielt entgegengewirkt und Beschäftigungsverhältnisse werden dauerhaft stabilisiert.
  • Mit der „Kooperativen Beschäftigung“ wird die Umsetzung des Teilhabechancengesetzes in Nordrhein-Westfalen flankiert. Gefördert werden Kooperationen von gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsunternehmen mit Unternehmen der Privatwirtschaft. Durch die Kooperationen sollen die Übergangschancen in ungeförderte Beschäftigung von ehemaligen Langzeitarbeitslosen im Rahmen einer Beschäftigung nach § 16i SGB II verbessert werden. Die Frist für den Aufruf ist bereits abgelaufen und die ausgewählten Projekte können zum 1. Oktober 2021 starten.