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Tischler-Innung präsentiert Gesellenstücke
Vom 12. bis zum 28. Mai 2010 präsentiert die Tischler-Innung in der Kreissparkasse Wiedenbrück (Hauptstelle an der Wasserstraße) ausgewählte Gesellenstücke der aktuellen Gesellenprüfung. Gezeigt werden Möbel- und Einrichtungsgegenstände, die im Rahmen des Wettbewerbs "Die gute Form" den hohen Anforderungen der Jury entsprochen haben und prämiert worden sind. Alle Stücke sind Unikate und wurden in handwerklicher Art und Weise hergestellt. Die Ausstellung ist während der üblichen Schalteröffnungszeiten zu sehen.
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Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft
Nicht nur für die jungen, frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen, sondern auch für Eltern, Ausbilder, Lehrer und Ehrengäste war es ein erhabener Moment, als sie von Kreishandwerksmeister Burkhard Brockbals freigesprochen wurden. 309 junge Frauen und Männer aus insgesamt 25 Berufen haben ihre Gesellenprüfung im Winter 2009/2010 bestanden. Aufgrund ihrer besonders herausragenden Leistungen wurden 52 von ihnen mit einer Buchprämie der Handwerkskammer Bielefeld und einem Kinogutschein der jeweiligen Innung ausgezeichnet. Unter anhaltendem Applaus wurden sie von Herrn Brockbals offiziell freigesprochen, verbunden mit den besten Wünschen für die weiteren beruflichen und privaten Wege. Sein Appell an die Eltern: "Bleiben Sie auch weiterhin an Bord und unterstützen Sie Ihre Kinder, auch wenn diese den ersten Schritt ihrer beruflichen Laufbahn nun geschafft haben." Auch die stv. Landrätin des Kreises, Dr. Christine Disselkamp, sowie die stv. Bürgermeisterin, Monika Paskarbies, sprachen ihre Glückwünsche aus, verbunden mit ein paar Ratschlägen für die Zukunft. Die Feierstunde endete mit einem Empfang im Foyer der Stadthalle.
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Bei Barzahlung gibt es keinen Steuerbonus
Seit dem 01. Januar 2009 können Handwerkerrechnungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen die zu zahlende Einkommensteuer um bis zu € 1.200,00 verringern. Pro Jahr und Haushalt dürfen nämlich 20 % von max. € 6.000,00 Lohnkosten von der Steuer abgezogen werden. Es handelt sich dabei nicht etwa nur um einen "absetzbaren" Betrag, der anteilig in die Steuerberechnung einfließt, sondern um einen echten Bonus in Höhe von € 1.200,00 (maximal). Voraussetzung für die Steuerreduzierung, die bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht wird, ist eine bankmäßige Dokumentation des Zahlungsvorganges. Das Geld für die Handwerkerrechnung muß also überwiesen worden sein. Eine Barzahlung wird in diesem Zusammenhang von den Steuerbehörden nicht anerkannt. Der Bundesfinanzhof hat diese Voraussetzung ausdrücklich bestätigt. Die Handwerkerrechnungen müssen nach bestimmten Kriterien ausgestellt sein, d.h., Material- und Lohnanteile müssen getrennt ausgewiesen werden. Die Innungsfachbetriebe kennen jedoch die Regelungen und erstellen ihre Rechnungen in entsprechender Art und Weise. |
Schülerprojekt Theaterbaustelle Gütersloh Ketteler-Realschule aus Rheda-Wiedenbrück gewinnt Klassenfahrt
"Lernen am Bau" - diese Chance bot sich Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen in Stadt und Region Gütersloh vom 18. - 21. November auf der Theaterbaustelle an der Barkeystraße in Gütersloh. Gemeinsam nutzten die Baugewerken-Innung Gütersloh, das Handwerksbildungszentrum Brackwede und die Stadt die derzeitige Bauphase zu einer nicht alltäglichen Werbeaktion für die Berufe im Baugewerbe auf einer ganz besonderen Baustelle.
Die Schülerinnen und Schüler hatten nun vier Tage lang die Möglichkeit, sozusagen "live" vor Ort die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten kennenzulernen, die sich im Zusammenhang mit einem solchen Projekt ergeben. Sie konnten aber auch selbst Hand anlegen und Talent wie Teamfähigkeit zum Beispiel beim Brückenbau-Wettbewerb testen. Platz 1 bei diesem Wettbewerb belegte die Ketteler Realschule aus Rheda-Wiedenbrück. Der Preis: eine Klassenfahrt in das Ziegeleimuseum Lage mit Bustransfer und umfangreichem Programm. Über den zweiten Preis (€ 250,00 Zuschuß für die Klassenkasse) freut sich die Hauptschule Nord aus Gütersloh und der dritte Preis (€ 150,00 Zuschuß für die Klassenkasse) geht an die Anne-Frank Gesamtschule aus Gütersloh. |
ALTBAUNEU-Aktionen für Hausbesitzer Energieberater gehen "von Haus zu Haus" / Thermografie plus Energieberatung
Spätestens mit dem ersten Wiedereinschalten der Heizung nach der "Sommerpause" sind die stetig steigenden Öl- und Gaspreise wieder präsent. Aber auch der Stromverbrauch bietet in vielen Haushalten noch Einsparpotenziale. Doch welche Maßnahmen sind für mein Haus effektiv und bezahlbar? Antworten auf diese Fragen geben fünfzehn Energieberater, die im Herbst 2008 und im Frühjahr 2009 im Rahmen der vom Kreis, der Kreishandwerkerschaft und 9 Kommunen organisierten ALTBAUNEU-Beratungswochen zum Einsatz kommen. In ausgewählten Straßenzügen, die sich auf Grund ihrer Gebäudestruktur besonders anbieten, werden sie erstmals im Zeitraum vom 27. Oktober bis zum 5. Dezember 2008 Beratungsgespräche durchführen. Eine zweite Serie folgt im März 2009. Um unnötige Wärmeverluste am Wohnhaus aufzuspüren, erfreuen sich Thermografie-Aufnahmen zunehmender Beliebtheit. "Die bunten Wärmebilder vom Haus sind aber kein "Zaubermittel", denn auch wenn die Qualität stimmt, ist für den Laien eine richtige Interpretation der Bilder schwierig", erklärt Ursula Thering von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh. "Erst in Kombination mit einer unabhängigen Energieberatung können die Thermografie-Aufnahmen bei der Planung und Durchführung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen weiter helfen." Die Sonder-Aktion ist ebenfalls Bestandteil der Beratungsoffensive ALTBAUNEU. Durch Bündelung der Aufnahmen und Beratungsgespräche sowie durch einen Zuschuss des Kreises und der Kreishandwerkerschaft kostet die Thermografie plus 30-minütige Energieberatung im Rathaus 129 statt 184,45 Euro. Für die Thermografie plus 90-minütige Energieberatung am/im Haus zahlen die Teilnehmer einen Eigenanteil von 166 statt 238 Euro. |
Goldener Meisterbrief für Wilhelm Köhne

Bestens terminiert war die Überreichung des Goldenen Meisterbriefes an den Ehrenobermeister der Elektro-Innung Gütersloh, Wilhelm Köhne, aus Halle. „Heute sind es auf den Tag genau 50 Jahre her, dass ich die Prüfung abgelegt habe“ freute sich der Jubilar bei der Überreichung der Urkunde durch Innungsobermeister Burkhard Brockbals, der auch das Amt des Kreishandwerksmeisters innehat. Der Innungsvorstand hatte extra seine Sitzung nach Halle verlegt, um im Anschluß die Übergabe des Goldenen Meisterbriefes gemeinsam mit der Familie Köhne feiern zu können. Wilhelm Köhne war bereits von 1966 bis zur Kreisreform im Jahr 1973 Obermeister der damals noch eigenständigen Innung im Altkreis Halle/Westfalen. In der durch Fusion der Innungen Halle und Wiedenbrück entstandenen neuen „Elektro-Innung Gütersloh“ übernahm er zunächst das Amt des stv. Obermeisters, bevor ihn seine Handwerkskollegen im Jahr 1980 zum Obermeister wählten. Dieses Amt hat er dann über 25 Jahre bis zum Jahr 2006 ausgeübt. Von 1982 bis 2000 war er zudem stv. Kreishandwerksmeister.
Gütersloher Brote sind spitze | | ||
Die diesjährige Brotprüfung der Bäcker-Innung bestätigte erneut, welch gute Qualität die Backstuben der Innungsbetriebe aus dem Kreis Gütersloh verlässt. Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz hatte in der Sparkasse in Harsewinkel Brote von 10 unterschiedlichen Betrieben zu begutachten.
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