Wenn die Tage kürzer werden Licht-Test-Aktion der Verkehrswacht und der Kfz-Innung

Foto v. links: Wolfgang Koch (Verkehrswacht), Obermeister der KFZ-Innung Reinhard Aschentrup, Vorsitzender Verkehrswacht Gütersloh Andreas Bulau, Landrat Sven-Georg Adenauer, Petra Hubrich von der Innungs-Geschäftsstelle (Kreishandwerkerschaft) werben vor dem Kreishaus für die Licht-Test-Aktion 2015, die am 01.10.2015 offiziell gestartet ist. (Quelle: Waltraud Leskovsek)

Seit fast 60 schon Jahren setzen sich Verkehrswacht und KFZ-Innung gemeinsam für den Licht-Test zu Beginn der dunklen Jahreszeit ein. In diesen Tagen weisen wieder zahlreiche Banner an Brücken und vielen markanten Stellen im Kreis Gütersloh Autofahrer den Weg zum Licht-Test 2015 in die Werkstätten. Vom 1. bis zum 31. Oktober bieten die Meisterbetriebe der Kfz-Innung wieder den kostenlosen Test der Fahrzeugbeleuchtung an. Verkehrswacht und Innung appellieren nun an alle Autofahrer, das Gratis-Angebot im Oktober zu nutzen, denn die Devise lautet: „Sehen und gesehen werden“. Auch Landrat Sven-Georg-Adenauer begrüßt das Miteinander von Verkehrswacht und Kfz-Gewerbe. „Für die Verkehrssicherheit ist die jährliche Aktion unverändert wichtig“. Sie hilft Autofahrern, Mängel an ihren eigenen Fahrzeugen zu entdecken und abzustellen - für die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer“, betont er. Hauptmangel sind defekte Hauptscheinwerfer, gefolgt von falscher Einstellung der Scheinwerfer. Rund 10 Prozent Mängel fallen auf die rückwärtigen Lichter, Nummernschildbeleuchtung oder Bremslicht. „Leider sehen wir immer weniger Fahranfänger im Oktober zum kostenlosen Licht-Test in unseren Werkstätten“, beklagt Reinhard Aschentrup. Die Kontrolle sei gerade für junge Autofahrer, die mit geringem Budget oft eher ältere Autos fahren, ein absolutes Muss. Deshalb gibt es in diesem Jahr als Anreiz ein Gewinnspiel für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Die Kfz-Innung verlost insgesamt 12 Fahrsicherheitstrainings für diese Altersgruppe. Die Innung rechnet mit einer hohen Beteiligung der Autofahrer und hat 30.000 Licht-Test-Plaketten an ihre Mitgliedsbetriebe herausgegeben. „Bei einem Zeitaufwand zwischen 10 und 15 Minuten bedeuten diese kostenlosen Überprüfungen auch, dass die 150 Mitgliedsbetriebe der Innung eine namhafte geldwerte Leistung für die Sicherheit auf unseren Straßen erbringen“, erklärt Obermeister Reinhard Aschentrup. Unter anderem unterstützt auch der ADAC die Aktion.

Pressemitteilungen:

Christoph Born ist Kammersieger der Tischler in OWL

In der ersten Reihe die drei Platzierten v. links Simon Voßkord, Sieger Christoph Born, Raphael Fortmeier. Dahinter v. links: Renate Dank, Udo Schwedes, Heiko Bahls, Marius Bettentrup, Nils Brünger, Maximilian Fröhling, Raphael Gaidies, Jürgen Pieper.

Innung Gütersloh bestens vertreten. Beim Leistungswettbewerb der Tischler auf Kammerebene hatte wieder einmal ein Absolvent aus der Innung Gütersloh die Nase vorn. Christoph Born, der sein Rüstzeug in der Tischlerei Steinkämper in Rietberg erworben hat, konnte sich im Tischlerbildungszentrum in Rheda-Wiedenbrück gegen sechs Mitstreiter mit einer erstklassigen Arbeit durchsetzen. Für die Tischlerinnung Gütersloh traten neben Born noch Marius Bettentrup und Simon Voßkord an. Voßkord wurde Zweiter. Platz drei belegte Raphael Fortmeier von der Innung Paderborn. Die Teilnehmer hatten ihre Gesellenprüfung im Sommer dieses Jahres mit hervorragenden Noten bestanden und wurden von der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zu diesem Wettbewerb eingeladen. Renate Dank von der Handwerkskammer gratulierte den jungen Gesellen zu ihren überdurchschnittlichen Leistungen. „Wer hier teilnimmt, gehört schon zu den Besten, deshalb sind für mich heute alle Sieger“, betonte sie. Sie lud Christoph Born nun zum nächsten Leistungswettbewerb auf Landesbebe ein, der am 10. Oktober 2015 in Soest bei der Innung Südwestfalen Arnsberg stattfindet. Born konnte schon jetzt seine Teilnahme zusagen.
Rund acht Stunden Zeit hatten die jungen Handwerker, um einen Blumenständer aus Kiefernholz zu fertigen. Der auf den ersten Blick einfach gestaltete Ständer hatte es jedoch in sich. Durchgestemmte Zapfen mit Keil, Fingerzinken und klassische Holzverbindungen waren gefragt. Zu den Prüfern gehörten der Leiter des Bildungszentrums, Udo Schwedes sowie Jürgen Pieper (Innung Herford) und Heiko Bahls (Innung Paderborn-Lippe). Auch das Prüfertrio war sich einig, dass nur Sieger vor ihnen sitzen, weil am Ende lediglich Kleinigkeiten über den Sieg entscheiden. Heiko Bahls gab den jungen Talenten mit auf den Weg, immer daran zu denken, dass sie einen der schönsten Berufe ausüben, weil man Dinge schaffe, die Menschen glücklich werden lassen. Einige der Teilnehmer streben eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker an, andere ein Studium in Richtung Holztechnik und zwei wollen zunächst einmal im Beruf arbeiten und Erfahrungen sammeln. Schwedes freute sich besonders, dass einer seiner ehemaligen Schützlinge Kammersieger geworden ist und drückt Christoph Born nun die Daumen, dass er auch auf Landesebene so viel Erfolg und ein ruhiges Händchen hat. Wenn alles klappt kann er sich vielleicht schon bald mit den besten Tischlern Deutschlands messen. Für die drei besten Teilnehmer gab es zudem Preisgelder, gestiftet von den beteiligten Innungen.

Zimmerei Brüggenjürgen feier 50-jähriges Betriebsjubiläum

Ehrung durch die Innung:
Untere Reihe: Geschäftsführer Friedhelm Drüner, Obermeister Stefan Petermeier, Hubert Brüggenjürgen sen., Ehefrau Maria Brüggenjürgen, Hubert Brüggenjürgen jun. sowie Petra Niehüser (zweite Reihe) und die Beschäftigten des
Unternehmens.

Großer Andrang beim Zimmereibetrieb Brüggenjürgen in Rietberg-Westerwiehe. Es gab gleich zwei Gründe, ausgiebig zu feiern. Hubert Brüggenjürgen sen. hat vor 50 Jahren seine Meisterprüfung im Tischlerhandwerk abgelegt und damit die Grundlage für seine Selbständigkeit geschaffen. Er konnte deshalb nicht nur sein Meisterjubiläum, sondern auch das 50-jährige Geschäftsjubiläum mit seiner Ehefrau Maria begehen.  Brüggenjürgen ist ein gutes  Beispiel für die  Flexibilität von Handwerkern. Nachdem er erkannte, dass die Nachfrage seiner Kunden sich zunehmend in Richtung Zimmererarbeiten verlagerte, hat er 1979 auch noch die Meisterprüfung im Zimmererhandwerk abgelegt. Mittlerweile  bildet dieser Bereich den Schwerpunkt des Unternehmens. Mit der Umwandlung in eine GmbH zum 01.01.2015 ist die Firma in die nächste Generation übergegangen. Auch Hubert jun. hat zwei Meisterprüfungen abgelegt und ist Meister im Zimmerer- sowie im Dachdeckerhandwerk. Im Jahr 2014 hat er zusätzlich noch einen Abschluss als Betriebswirt erworben. Tochter Petra Niehüser (geb. Brüggenjürgen) ist für den kaufmännischen Bereich zuständig. Seit der Gründung  wurden 30 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet. Derzeit beschäftigt das über die Region hinaus bekannte Unternehmen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 3 Lehrlinge. Zum Jubiläum gratulierten Innungsobermeister Stefan Petermeier und Innungsgeschäftsführer Friedhelm Drüner. Sie überreichten den Goldenen Meisterbrief und die Urkunde zum 50-jährigen Geschäftsjubiläum.

Firma Sasse feiert 50-jähriges Betriebsjubiläum

Obermeister Andreas Meier überreicht die Ehrenurkunde der Handwerkskammer Bielefeld

„Alles was der Landwirt braucht“ umschreibt Josef Sasse das Dienstleistungsspektrum seines Betriebes, den er seit 50 Jahren in Rietberg-Westerwiehe betreibt. Der Landmaschinenmechanikermeister repariert Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen, baut Stalltechnik ein und lötet bei Bedarf hin und wieder auch mal eine undichte Dachrinne - eben alles, was seine Kunden wünschen. Sasse hat in den 5 Jahrzehnten mehrere Lehrlinge ausgebildet und wird tatkräftig unterstützt durch seine Ehefrau. Seit 50 Jahren gehört Josef Sasse auch der Innung für Land- und Baumaschinentechnik an. Zum Jubiläum gratulierten Innungsobermeister Andreas Meier und Innungsgeschäftsführer Friedhelm Drüner. Mit im Gepäck hatten sie auch eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer Ostwest-falen-Lippe zu Bielefeld.

Starkes Interesse am Girl's Day im HBZ Brackwede

Junge Frauen scheinen immer mehr Interesse an Männerberufen zu haben. Am diesjährigen Girl's Day besuchten 20 interessierte und hoch motivierte Mädchen das HBZ Brackwede Fachbereich Bau e.V. um typische Bauberufe wie z.B. Maurer, Straßenbauer und Zimmerer kennen zu lernen. Nicht nur zuschauen war angesagt; vielmehr haben die jungen Frauen  praktische Übungen über die gesamte Bandbreite der Berufspalette des HBZ Brackwede durchgeführt. Vielen hat die handwerkliche Arbeit zugesagt und die Mädchen fanden Gefallen daran.

Weibliche Auszubildende sind für die Ausbilder im HBZ Brackwede nicht außergewöhlich, denn in den vergangenen Jahren haben z. B. mehrere Zimmerinnen und Stuckateurinnen erfolgreich den überbetrieblichen Teil ihrer Ausbildung abgeschlossen. Gerade in den Bauberufen, die von Kreativität geprägt sind, haben Frauen durchaus die Nase vorn. Außerdem bietet eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk eine solide Grundlage für einen weiteren Aufstieg - sei es zur Handwerksmeisterin oder zum Diplom-Ingenieur.

Trainingswerkstatt startet im HBZ Brackwede

40 Teilnehmer/innen für den Bereich Bautechnik und Handwerk

Nach erfolgreicher „AZAV“-Zertifizierung (Akkreditierungs- und Zulassungs-verordnung Arbeitsförderung) hat das Handwerksbildungszentrum Brackwede die Maßnahme „Trainingswerkstatt Bautechnik und Handwerk" inkl. Führerschein Klasse B in Zusammenarbeit mit dem jobcenter Bielefeld, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bielefeld und der DEKRA Akademie GmbH begonnen.

Bei der Bildungsmaßnahme geht es darum, langzeitarbeitslose Menschen in beruflicher und sozialer Hinsicht weiter zu qualifizieren, Fähigkeiten zu entdecken und Kompetenzen zu stärken.

Die deutsche Bauwirtschaft leidet stark unter einem Fachkräftemangel; viele Arbeitsstellen bleiben unbesetzt. Hier setzt die Qualifizierung an: Die Teilnehmer erhalten in 6 Monaten eine kombinierte Ausbildung, bestehend aus Praxisteil mit integriertem Sprachkurs und dem Erwerb des Führerscheins (Klasse B).

„Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan; es bietet hervorragende berufliche Perspektiven. Die Betriebe brauchen mehr denn je qualifizierte Mitarbeiter. Hierfür schaffen wir mit der neu begonnen Maßnahme die Grundlage“, so Klaus-Werner Schäfer, Geschäftsführer des HBZ Brackwede.

„Die Maßnahme stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Helfer auszubilden. Diese Qualifikation bietet eine gute Chance zum Übergang in eine Beschäftigung“, bestätigt Johannes Wiefel, Teamleiter und stellv. Bereichsleiter vom jobcenter Bielefeld.

Long-Board statt Schachbrett

Statt des klassischen Schachbrettes, das die Auszubildenden seit vielen Jahren im Rahmen des Oberflächenlehrgangs im Tischlerbildungszentrum (TBZ) in der Regel anfertigen, hat TBZ-Leiter Udo Schwedes den Lehrlingen nun erstmals angeboten, ein Long-Board zu bauen. Mit dieser Idee traf er direkt ins Herz der jungen Tischlerinnen und Tischler. Nach dem Ausschneiden der rund 100 cm langen Boards mussten zunächst die Deckfurniere zusammengesetzt werden. Bei der an-schließenden Oberflächengestaltung konnten die jungen Leute ihrer kreativen Seite freien Lauf lassen. Von Effektlackierungen mit Glitter über das Einarbeiten von Mustern und Schriftzügen bis hin zu Hochglanzoberflächen war alles möglich. Mit dieser hochwertigen Ausführung ernten die jungen Tischler/Innen garantiert neidische Blicke, wenn sie damit über die Straßen sausen. Rollen und Achsen musste sich jeder selbst besorgen. Gemeinsames Probefahren im Flur des Ausbildungszentrums gehörte am Ende dazu, bei dem der eine oder andere, der zuvor noch nie auf einem solchen Sportgerät gestanden hat, für zirkusreife Einlagen sorgte. „Es hat Spaß gemacht, etwas neues und innovatives anzubieten und damit zu verdeutlichen, dass der Beruf des Tischlers heute modern ist und eine große Bandbreite an Kreativität erlaubt“, erklärte Schwedes. Die ersten Longboarder waren übrigens die Surfer, die auf die Idee kamen, Rollen unter ihre Bretter zu montieren um den Spaß auf dem Brett auch auf der Straße zu erleben. Das Longboarden erlebt erst vor kurzer Zeit eine Wiedergeburt und wird wieder vermehrt in die Städte und auf die Straßen gebracht. Wer weiß, vielleicht löst Schwedes mit seiner innovativen Idee einen Longboard-Boom im Kreis Gütersloh aus. Die jungen Tischler/Innen, die im Sommer zur Gesellenprüfung antreten, sind auf jeden Fall begeistert und die meisten von ihnen beherrschen die Techniken des Sliden, Carven und Cruisen schon ganz gut.

Erstmals baute eine Tischlerklasse während des Oberflächenkurses in der überbetrieblichen Ausbildung ein Longboard. Vorne rechts sitzend TBZ-Leiter Udo Schwedes. (Quelle Waltraud Leskovsek)

Der KlimaTisch Gütersloh verleiht 2015 wieder den Gütersloher Altbaupreis.

Der KlimaTisch Gütersloh vergibt den Gütersloher Altbaupreis 2015. Ausgezeichnet werden vorbildliche energetische Altbausanierungen von Wohngebäuden im Stadtgebiet von Gütersloh, die in den Jahren 2012 bis 2014 erfolgreich abgeschlossen worden sind. In den beiden Kategorien „Eigenheime“ (Ein- und Zweifamilien-, Doppel- und Reihenhäuser) und „Mehrfamilienhäuser“ wird ein Preisgeld von jeweils 2.000 Euro ausgelobt.

Der Preis wird alle 2 Jahre vergeben, die erste Preisverleihung erfolgte 2013. Wettbewerbsbeiträge werden nach den Kriterien Klimaschutz, Umweltschutz, Nutzerorientierung und Kostenoptimierung, Innovation, Gestaltung und Dokumentation bewertet, die in Teilnahmebögen dargestellt und belegt werden müssen. Über die Preisvergabe entscheidet eine fachkundige Jury.

Teilnahmeberechtigt sind alle Wohneigentümer (private Eigentümer und Wohnbaugesellschaften), entweder als Einzelbewerber oder in Verbindung mit ihren am Vorhaben beteiligten Kooperationspartnern (Architekten, Ingenieure, Handwerksbetriebe, sonstige kleinere und mittlere Unternehmen), die in den vergangenen drei Jahren Sanierungsmaßnahmen in Gütersloh realisiert haben.

Die Teilnahmebedingungen und Teilnahmebögen können auf der Homepage des Gütersloher KlimaTisch e.V. heruntergeladen oder beim KlimaTisch angefordert werden. Bewerbungsschluss für den Gütersloher Altbaupreis 2015 ist der 28.2.2015. Weitere Informationen: www.klimatisch.de.
         

  • Flyer KlimaTisch Altbau-Preis      

(Quelle: KlimaTisch Gütersloh)